Kilowatt peak bezeichnet die Spitzenleistung einer Solarstromanlage oder eines Solarmoduls. Die Peakleistung wird bei einer Lichtstärke von 1.000 Watt/m2 und einer Temperatur von 25°C bestimmt.
Auf (fast) jedem Haus findet sich ein guter Ort für eine PV-Anlage. Den höchsten Ertrag erzielt man bei einer Südausrichtung und einer Neigung von etwa 30°. Die Anlagen sind jedoch auch in allen Positionen von West nach Ost und sogar senkrecht in der Fassade montierbar. Sie produzieren dann etwas weniger Strom. Verschattungen sollten allerdings vermieden werden.
Die Größe kann an die Dachfläche, an die gewünschte Solarstrommenge oder an die Finanzmittel angepasst werden. Da der Solarstrom ins Netz eingespeist wird, sind nach oben kaum Grenzen gesetzt.
Die Lebensdauer von Photovoltaikmodulen liegt bei über 30 Jahren. Hersteller von Solarmodulen bieten Leistungsgarantien zwischen 10 und 25 Jahren. Wechselrichter müssen meist nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden.
Eine Solarstromanlage erzeugt je nach Anlagentyp in 1 bis 3,5 Jahren soviel Energie, wie zu ihrer Herstellung aufgewandt wurde. Da sie mehr als 30 Jahre läuft, produziert sie ein Vielfaches ihrer Herstellungsenergie.
Für die Installation einer Solarstromanlage auf oder an Gebäuden benötigen Sie keine Baugenehmigung, außer wenn sie auf denkmalgeschützten Gebäuden installiert wird. Freiflächenanlagen sind grundsätzlich genehmigungspflichtig.
Derzeit ist mit Preisen um die 3.000 Euro (zzgl. MwSt) pro kWp Leistung inklusive Installation zu rechnen. Das macht ein solche Investition aktuell besonders interessant.
Solarstromanlagen arbeiten nahezu wartungsfrei. Die Betriebs- und Wartungskosten sind daher sehr gering.
Laden Sie sich hier eine Checkliste mit vielen hilfreichen und weiterführenden Tipps zur eigenen Solarstromanlage herunter.
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.solarfoerderung.de