Im Strommix des 21. Jahrhunderts spielen die Erneuerbaren Energien eine zentrale Rolle. Ihr Anteil am Mix steigt stetig: zwischen 2000 und 2010 hat sich ihr Anteil am Gesamtstromverbrauch von 4 % auf über 16 % vervierfacht. Bis 2020 nimmt der Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE) eine Steigerung auf 47 % an.
Je mehr Strom aus Wind, Wasser, Erdwärme, Bio- oder Solarenergie erzeugt wird, desto unabhängiger wird Deutschland von Energieimporten. Auch die Strompreise werden damit stabiler, denn Strom aus Erneuerbaren Energien ist berechenbar. Erneuerbare Energien bieten noch einen weiteren Vorteil: Sie können dezentral erzeugt werden.
Durch die guten gesetzlichen Rahmenbedingungen können Sie selbst zum Stromerzeuger werden: Als Besitzer einer Solarstromanlage oder mit der Beteiligung an einem Bürgersolarkraftwerk kann jeder ganz konkret Einfluss auf die Zusammensetzung unserer Stromerzeugung nehmen und die Zukunft mitgestalten.
Um den gesamten Strombedarf zu decken, brauchen wir einen Mix aus allen Erneuerbaren Energien. Dabei spielt die Solarenergie eine wichtige Rolle. Bis 2020 kann sie einen Anteil von 10% am Strommix sichern.
Im so genannten „regenerativen Kombikraftwerk“ werden über ganz Deutschland verstreute Wind-, Solar-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen miteinander verknüpft und gesteuert. Es zeigt, wie durch die gemeinsame Regelung kleiner und dezentraler Anlagen bedarfsgerecht und zuverlässig Strom bereitgestellt werden kann. Die Vorteile der verschiedenen Erneuerbaren Energien werden so optimal kombiniert. Einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien steht technisch nichts im Wege.