Das Herzstück einer Solarstromanlage sind die Solarzellen. Sie erzeugen Strom, sobald Licht auf sie fällt. Je stärker die Sonne scheint, desto höher ist die Stromausbeute. Die Solaranlage produziert also auch Strom bei Bewölkung, nur eben weniger.
(1) Die Solarzellen werden in den Solarmodulen verschaltet und wetterfest eingepackt. Die Solarmodule haben unterschiedliche Größen, Formate und Leistungen. Sie werden - je nach Anlagentyp - in Serie oder parallel verschaltet. Dementsprechend ergeben sich unterschiedliche Spannungen und Ströme.
(2) Der Gleichstrom der Solarmodule wird über spezielle Solarkabel zum Wechselrichter transportiert. Dieser wandelt den Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Er sorgt dafür, dass die Solarmodule im optimalen Arbeitspunkt arbeiten und den höchstmöglichen Ertrag erzielen. Der Wechselrichter überwacht die Anlage und schaltet sie z. B. aus, wenn das Stromnetz ausfällt. Zudem kann er die Solarstrommenge zählen und Informationen zur Fernüberwachung der Anlage weiterleiten.
(3) Um zu wissen, wie viel Solarstrom ins Stromnetz eingespeist wurde, wird ein Einspeisezähler installiert. Er arbeitet völlig unabhängig vom Verbrauchszähler und zählt jede Kilowattstunde Solarstrom, die ins Stromnetz eingespeist wird. Diese Solarstrommenge wird vom Netzbetreiber entsprechend EEG vergütet. Interessant ist für Sie die Möglichkeit, Ihren Strom im Haushalt selbst zu verbrauchen. Eine spezielle Vergütung für diesen Direktverbauch ermöglicht auch hier eine hohe Rentabilität.

