Eine zwischen Südost und Südwest ausgerichtete Dachfläche mit einer Neigung von 20 bis 60° ist für eine Solarwärmeanlage sehr gut geeignet. Die besten Erträge zur Unterstützung der Heizung erhält man bei einer Südausrichtung und einer Neigung von 40° oder mehr. Die Kollektoren können auch auf dem Dach aufgeständert werden. Fassaden sind zur Ernte der Wintersonne gut geeignet.
Eine gut geplante Solaranlage kann in unseren Breiten über das Jahr gesehen 20 - 30% der Raumwärme bereitstellen. Mit dem richtigen Heizungskonzept und sehr guter Wärmedämmung sind auch 50% und mehr solare Deckung möglich.
Unterstützt die Anlage die Raumheizung, sollten mindestens 9 m² Flach- oder Luftkollektoren (oder 7 m² Vakuumröhren) zum Einsatz kommen, der Speicher sollte mindestens 500 l fassen.
Trinkwasseranlagen mit ca. 5 m² Flachkollektoren kosten typischerweise 4.000 bis 5.000 €, Kombianlagen ca. 8.000 bis 10.000 €, Solarluftsysteme sind ab 2.000 € erhältlich (2 m²).
Ausführliche Informationen finden Sie unter www.solarfoerderung.de
Qualitativ hochwertige Solaranlagen können über 30 Jahre lang Wärme produzieren.
Die häufigste Bauart von Solarkollektoren zur Wärmeerzeugung ist der Flachkollektor. Vakuumröhrenkollektoren haben einen höheren Solarertrag, da sie aufgrund der Vakuumdämmung weniger Wärme verlieren. Dafür ist ihr Preis höher.
Unter www.solarfoerderung.de finden Sie neben Informationen zur Förderung und Technik auch den Kontakt zu einem Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Laden Sie sich hier eine Checkliste mit vielen hilfreichen und weiterführenden Tipps zur eigenen Solarwärmeanlage herunter.