Förderung macht Solarwärme attraktiv wie nie

Meldung erstellt am: 06.06.2013

Nach dem langen Winter mit hohen Ausgaben für Öl und Gas setzen viele Bürger auf die energiesparende Solarwärme. Bislang liegt der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Wärmebereitstellung in Deutschland bei rund zehn Prozent. Mehr als drei Millionen Tonnen Heizöl, fast fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas sowie rund 1,5 Millionen Tonnen Steinkohle haben sie allein in diesem Winter ersetzt. Die Erneuerbare Wärme machte dabei fossile Rohstoffimporte in Höhe von rund vier Milliarden Euro überflüssig. Regenerative Energien haben damit in diesem Winter mehr als 30 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart.

Die Installation einer typischen Solarwärmeanlage für ein Einfamilienhaus belohnt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beispielsweise mit bis zu 2.000 Euro. Das Beste: Der Zuschuss kann mit dem Ergänzungskredit des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ kombiniert werden. Für die Umstellung der Heizungsanlage auf Erneuerbare Energien stellt die KfW Bankengruppe bis zu 50.000 Euro zu attraktiven Konditionen bereit. Gefördert werden neben den unmittelbaren Kosten für die Solarwärmeanlage auch eine Energieberatung sowie erforderliche Nebenarbeiten wie beispielsweise die optimale Einstellung der gesamten Heizungsanlage. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beauftragung der Arbeiten über die Hausbank gestellt wird.

Bei der Prozesswärme für Unternehmen, zum Beispiel für Brauereien, Wäschereien oder die chemische Industrie übernimmt der Staat bis zur Hälfte der Nettoinvestitionskosten. Förderfähig sind Solarthermieanlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme mit einer Bruttokollektorfläche ab 20 bis 1.000 Quadratmeter.

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