In 6 Schritten zur eigenen Solarstromanlage

1. Informieren Sie sich über die technischen Möglichkeiten und Ihren Strombedarf

Prüfen Sie, ob das Dach Ihrer Immobilie unverschattet und für die Installation einer Solarstromanlage grundsätzlich geeignet ist. Beobachten Sie Ihren Stromverbrauch und überlegen Sie sich, wie viel davon künftig von der Solarstromanlage übernommen werden soll. Für einen möglichst hohen Eigenverbrauch können Sie die Solarstromanlage mit einem Solarstromspeicher kombinieren, dann steht der Solarstrom auch nach Sonnenuntergang zur Verfügung. Strom, den Sie nicht verbrauchen, können Sie gegen eine garantierte Einspeisevergütung ins öffentliche Netz einspeisen. Falls Sie ein Elektrofahrzeug besitzen oder über dessen Anschaffung planen, könnten Sie auch über die Einrichtung einer solarstrombetriebenen Ladesäule nachdenken.

2. Lassen Sie sich beraten

Fordern Sie mehrere Angebote an und vereinbaren Sie einen Vor-Ort-Termin. Folgende Daten sollten Sie vorab für den Handwerker zusammenstellen: Größe, Ausrichtung, Beschaffenheit und Höhe der unverschatteten Dachfläche, möglicher Standort für ei­nen Stromspeicher sowie den Jahresstromverbrauch.

3. Bewerten Sie die Angebote

Ein Angebot sollte neben dem Preis folgende Informationen enthalten: Hersteller und Bauart der Module und des Wechselrichters, Leistung der Solarstromanlage, erwartete Stromproduktion, Hersteller und Kapazität des Solarstromspeichers. Eine Abschätzung der Eigenverbrauchsquoten mit und ohne Speicher sollte auch dazugehören.

4. Finanzierung

Fragen Sie Ihren Fachbetrieb nach einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, die neben den Finanzierungskosten die Zählermiete, die Versicherung und eine Reparaturrücklage beinhaltet. Die Einnahmeseite ist über 20 Jahre durch den Verbrauch des eigenen Sonnenstroms sowie die Einspeisevergütung gesichert. Zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse der KfW können zusätzlich eine gute Finanzierungsgrundlage bilden. Prüfen Sie steuerliche Aspekte. Weitere Informationen und Kontakt zum Fachhandwerk in Ihrer Nähe: www.solartechnikberater.de

5. Installation

Eine Garantie für die Qualität der Installation sind der Photovoltaik-Anlagenpass und der Photovoltaik-Stromspeicherpass, die der Fachbetrieb kostenlos für Sie ausstellt. Der Installateur übernimmt für Sie auch die Anmeldung der Anlage bei Ihrem Netzbetreiber. Mehr Informationen zum Anlagenpass unter: www.pvap.de

6. Versicherung

Sie sollten mindestens eine Betreiberhaftpflicht abschließen, die durch eine Elektronikausfallversicherung ergänzt werden kann. Zusätzlich kann eine Versicherung für die Phase zwischen Modulanlieferung und Fertigstellung abgeschlossen werden, um sich zum Beispiel gegen Diebstahl von Modulen oder Schäden an Komponenten abzusichern.


Weitere Informationen finden Sie unter www.solartechnikberater.de.

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